Der Schlüssel, mit dem sich heute
Augen, Ohren und Börsen öffnen,
heißt schlicht "Interesse". Content
Marketing gilt als neue Disziplin des
Marketings, mit der die Branche dem
Trend nach Relevanz und Sinn ent-
sprechenmöchte. Dazumüssen sich
Unternehmen ein Stück weit tiefer in
die Welt ihrer Zielgruppe begeben,
umsich dort den alltäglichen Sorgen
und Wünschen zu widmen.
Den Kunden in den Mittelpunkt zu
stellen, ist freilich nicht ganz neu.
Dass das Produkt dabei total und ra-
dikal in den Hintergrund rückt, ver-
langt so manchem Werbetreiben-
den allerdings ein Umdenken ab.
Es gilt, Inhalte zu schaffen, die für die
Zielgruppe spannend, wertvoll oder
unterhaltsam sind. Schließlich sol-
len diese nicht mehr weg-, sondern
angeklickt und im besten Fall hem-
mungslos geteilt werden.
Das Lockobst des „Content Marke-
ting“ sind Informationen im Stil von
Nachrichtenbeiträgen: Prägnant, re-
levant und mit hohem Infowert.
Spannende Artikel auf der Unter-
nehmenswebsite, Newsletter mit
wichtigen Inhalten, attraktive Apps,
authentisches Social-Media-Enga-
gement, inhaltsstarke Blogbeiträge,
beeindruckende Bildstrecken, inter-
aktive Infografiken oder Videos, in-
teressante Studien oder informative
Kundenmagazine. Content Marke-
ting umfasst den systematischen
und intelligenten Einsatz relevan-
ter und nützlicher Information – auf
allen Kanälen. Ob Text, Bild, Audio,
Video, Grafik – in welchem Format
die Inhalte am besten dargebracht
werden, bleibt der Fantasie und dem
Know-howder Profis überlassen, die
ihn kreieren.
Neben dem Interesse der Zielgruppe
ist allerdings noch ein weiteres,
kaum weniger wichtiges, zu be-
dienen: jenes der Suchmaschinen.
Über Sein undNichtsein imdigitalen
Raumbestimmen heute zumgroßen
Teil Algorithmen. Zu wissen, was sie
mögen und sich wortgetreu danach
auszurichten, zählt wesentlich mit
zur Disziplin.
CONTENT MISSING?
Das Schwierigste beimContent Mar-
keting scheint allerdings die Aufbrin-
gung der Inhalte. Laut einer Studie,
die Take Off PR und die Branchen-
zeitschrift Horizont 2013 unter den
Marketing-und PR-Fachleuten in Ös-
terreich durchführten, zählen 81 Pro-
zent der befragten Unternehmen
die Produktion des Contents zu
den größten Herausforderungen.
Was nicht verwundert: Um au-
thentisches Storytelling zu betrei-
ben sind Kreativität, Know-how,
eine feine Klinge und Zeit nötig.
Themenrecherchen, Trendüberwa-
chung und Redaktionspläne sind
nur einige der Aufgaben, die damit
auf Unternehmen zukommen. Dies
wiederum sind Kernbereiche von
Medien, die es seit jeher gewohnt
sind, schnell und zeitnah aus ihren
real-time-Quellen, Recherchepools
und Content-Maschinen das Wich-
tigste und Spannendste herauszu-
filtern und in multimediale Informa-
tionsmodule zu verpacken. Sich aus
ihrem Fundus zu bedienen, ist wohl
nicht die schlechteste aller Ideen.
Die APA hat ihr jahrzehntelanges
Wissen zu Content-Themen in ei-
nemWhitepaper zusammengefasst.
Unter
http://wp.apa.atsteht dieses
kostenlos zum Download bereit.
Was zählt, ist Relevanz
DASS DIE WELTWEIT BELIEBTESTE BROWSER-ERWEITERUNG DER AD-BLOCKER IST, ZEIGT, DASS REFLEK-
TIERTE KONSUMENTEN NICHT LÄNGER BEREIT SIND, SICH DURCH WERBUNG UNTERBRECHEN ZU LASSEN.
DIE SINKENDE PROMOTION-TOLERANZ STELLT DIE WERBEINDUSTRIE VOR NEUE HERAUSFORDERUNGEN.
CONTENT MARKETING KÖNNTE EINE LÖSUNG SEIN.
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