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„So haben

wir uns das nicht

vorgestellt …“

Alle Beteiligten sind voll motiviert – und trotzdem passen das neue

Kundenmagazin oder der Mitarbeiter-Newsletter nicht. Meist liegt der

Fehler in Unklarheiten beim Briefing der Agentur. Eine kurze Checkliste

hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

Von Claudia Rief-Taucher

Ein Unternehmens-Blog ist in Vorberei-

tung, ein brandneues Kundenmagazin

in Planung. Alle Beteiligten sind Feuer

und Flamme und vor allem voller Ideen.

„Wunderbar, aber leider reicht das

noch nicht als Vorbereitung für das

Briefing mit der Agentur Ihres Ver-

trauens, das Ihre Pläne in die Realität

umsetzen soll“, weiß Harald Kopeter,

Geschäftsführer der Corporate Media

Service GmbH in Graz, „für ein opti-

males Ergebnis lohnt es sich, einige

Fragen im Vorfeld zu klären.“ Diese

Checkliste hilft:

B A S I C S

Stecken Sie noch vor dem Briefing-Ter-

min den Rahmen des Projekts ab: Bud-

getrahmen, Zielgruppe, welche Art des

Mediums, Auflage, Erscheinungsweise.

Es muss noch nichts entschieden sein

– Ihr Corporate-Publishing-Partner wird

Sie bei den meisten dieser Themen

professionell und vor allem individuell

beraten können.

1 . 0 0 0 M Ö G L I C H K E I T E N

Welches Image soll transportiert

werden? Was wollen Sie der Zielgruppe

bieten? Die Möglichkeiten sind vielfäl-

tig: Information, Unterhaltung, seriöse

Wissensvermittlung, Hintergrundinfor-

mationen, Expertenforen, Gastautoren,

Interviews, Reportagen, Glossen/Kom-

mentare …

Klären Sie innerhalb des Unterneh-

mens, welche Beiträge direkt aus der

Firma kommen könnten und sollten.

Und gemeinsam mit der professionel-

len CP-Beratung sollten Sie schon bald

relativ klar abstecken können, was in

Ihr Medium passt, was Ihr Unterneh-

men am besten abbildet und wie Ihre

individuellen Firmenziele mit Corporate

Publishing bestens erreicht werden

können. ¶

B E S S E R B R I E F E N

W E R S I E S I N D

„Füttern“ Sie die Agenturprofis mit

möglichst vielen Informationen über Ihr

Unternehmen und vor allem die Ziele,

die Sie mit dem CP-Produkt verfolgen.

Wofür steht das Unternehmen? Was

davon soll vorrangig transportiert wer-

den? Manchmal weiß man vor allem,

wie das Ergebnis NICHT aussehen soll.

Teilen Sie auch das mit – Ihr CP-Partner

wird mit Ihnen gemeinsam herausfin-

den, WIE es wirklich aussehen könnte

und sollte.

E X P E R T E N S P R A C H E

Fragen Sie unbedingt nach, wenn

Ihnen bei Begriffen wie Storytelling,

Fact-Sheets, Wording und Usability die

Ohren schlackern. Sie sind schließlich

in Ihrer Branche Profi, wir in unserer.

Nur nachfragen hilft, Missverständnis-

sen rechtzeitig vorzubeugen.

I N D I V I D U E L L

CP-Profis werden außerdem bemüht

sein, mit Ihnen gemeinsam Ihre ganz

individuelle Lösung zu finden. Suchen

Sie das Weite, wenn Sie das Gefühl

haben, mit vorgefertigten Rezepten ab-

gespeist zu werden. Denn jedes Unter-

nehmen soll seine eigene Handschrift

im perfekt angepassten CP-Medium

wiederfinden.