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L E X I KO N
Buzz Words sucht man am besten in den Google Trends, unter populären
Hashtags oder indem man Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter oder
berühmte You Tuber beobachtet.
C O N T E N T P R O M O T I O N
Guter Inhalt will verbreitet werden! Dazu gehört cleveres Seeding (Streuen)
genauso wie promoten, sowohl auf bezahltem als auch auf unbezahltem
Weg. Influencer, Wahl verschiedener Medien (Video, Text, Bilder) sowie
cleveres Networking sind Teile der Content Promotion. Natürlich darf man
auch die bezahlte Promotion nicht vergessen – Stichwort Paid Media.
C O N V E R G E D M E D I A
Vereinfacht gesagt laufen in einer „Converged-Media-Strategie“ die
wichtigen drei Medien-Kanäle zusammen: Paid, Owned und Earned Media.
Paid Media bedeutet, die eigene Botschaft gegen Bezahlung in anderen
Medien zu publizieren, bei Owned Media publiziert man in eigenen Kanälen.
Das i-Tüpfelchen ist Earned Media, wenn also die Botschaft so interessant
ist, dass Fremdmedien sogar freiwillig darüber berichten.
C O N V E R S I O N R AT E
Die „Umwandlungsrate“ ist das Verhältnis zwischen den Online-Besuchern
und den erfolgten Handlungen. So wird sie errechnet: Anzahl der Trans-
aktionen/Anzahl der Visits x 100. Bei 500 Visits und 2 Aktivitäten (zum Bei-
spiel ein downgeloadetes Webinar in Form eines PDF oder die Anmeldung
für einen Newsletter) liegt die Conversion Rate bei 0,4 %. Sie ist eine wich-
tige Messgröße und kann beim Verkauf von Werbemitteln auf der eigenen
Website als Verkaufsargument dienen. Gewinnspiele, Gratis-Angebote oder
brandaktuelle Themen können die Conversion Rate kurzfristig erhöhen.
I N F L U E N C E R M A R K E T I N G
Influencer sind Multiplikatoren in sozialen Netzen. Sie geben in der Com-
munity den Ton an, haben sich durch einen Blog einen Namen gemacht
und genießen hohes Ansehen. Diese Personen zu gewinnen, idealerweise
freiwillig, ist das Ziel von Influencer Marketing.
Alles Content
oder was?
Buzz Marketing oder doch lieber Native Advertising? Zusammen mit
dem Content Marketing tauchen immer wieder neue Begriffe auf, die
nicht leicht zu dechiffrieren sind. Hier eine Übersetzungshilfe für die
wichtigsten Trend-Vokabeln.
Helena Zottmann
A M B U S H M A R K E T I N G
Heißt auch „Schmarotzer-Marketing“ und bezeichnet das Ausnutzen von
Großereignissen für eigene Marketingzwecke. Ziel ist es, die Gunst der
Stunde auf Großereignissen zu nutzen. Große Audience, viel Lärm, viel
Action. Wer da auffällt und in Erinnerung bleibt, kann viel Geld sparen.
B U Z Z M A R K E T I N G
Bei dieser Spielart des Marketings werden soziale Netzwerke genutzt, um
Nachrichten viral zu verbreiten, daher auch „virales Marketing“ genannt. Das
geht meist mit reißerischer Formulierung und dem geschickten Ausnutzen
der sozialen Trends in den Netzwerken einher. Buzz Words sind Schlagworte
oder kurze Phrasen, die bei der Zielgruppe gerade aktuell sind. Aktuelle
Der Medienkonsum
einer Audience hat
zwei Motivationen:
Wir wollen unser
Wissen vertiefen
oder uns schnell
informieren.
Seite 3
WHITEPAPER: CONTENT PROMOTION
Auch guter Content
braucht Promotion –
und eine Audience
Egal ob Tageszeitungen, TV, Kino, Blog oder Snapchat – unser Medienkonsum speist
sich grundsätzlich aus zwei Motivationen: Wir wollen unser Wissen vertiefen oder
uns schnell informieren (also unterhalten werden oder Neuigkeiten erfahren). Am
wirkungsvollsten ist meist die Verbindung aus allem. Alles andere hat auch seine
Berechtigung, aber fällt unter Kunst – und deren Schöpfer verfolgen andere Ziele
als Medienmacher. Menschen, die Content Marketing betreiben, sollten das im Hin
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terkopf haben: Die Audience will Neues erfahren oder Unterhaltung – egal wie alt,
gebildet, fachlich versiert sie ist oder wo und wie sie lebt.
Damit ist auch die Streitfrage „Was ist qualitativ hochwertiger Content?“ schnell
beantwortet: Guter Content ist Content, der etwas bewirkt. Der also beim Konsu
-
menten eine Reaktion auslöst. Allein daran muss sich Content messen lassen. Con
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tent-Marketing-Macher wissen das schon seit über 2.000 Jahren – auch wenn sie
früher nicht so hießen. Geschichtenerzähl r hatten schon immer die Bedürfnisse
und Vorlieben ihrer Audience im Blick – vom Lagerfeuer bis zur Virtual Reality. Und
wenn wir diesen Anspruch in die Realität umsetzen, dann wird schnell klar, dass
guter Content auch seine Audience findet. Aber weil es Feuerstellen, Marktplätze,
Kioske und Bildschirme heute in unüberschaubarer Menge gibt, muss guter Content
um Aufmerksamkeit buhlen. Kurz: Wir müss n für unsere Conte ts werb n!
Guter Content ist Cont-
ent, der et as bewirkt.
Der also beim Konsu-
menten etwas auslöst.
Die Sucher –
oder die Audience
Die Anbieter




