C P N E WS
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P R I N T B E I D E R G E N E R AT I O N
F A C E B O O K H O C H I M K U R S
„Kundenmagazine sind ein nützliches Instrument, mit dem man
viele verschiedene Unternehmens- und Marketingziele ansteu-
ern kann. Zum Beispiel den Aufbau von Wissen über bestimmte
Produkteigenschaften, die Verbesserung des Unternehmens
images oder die direkte Absatzförderung.“ Das ist die Kern
aussage der Studie des deutschen Kommunikations- und
Wirtschaftswissenschafters Florian Haumer, mit der er an der
TU Dresden promoviert hat. Immer mehr Unternehmen verla-
gern daher ihre Media-Budgets immer mehr in Richtung „Direct
Marketing“ und „Corporate Publishing“, weil klassische Wer-
bung an Wirkung verloren hat. Haumer: „Die Menschen sind von
der ganzen Werbung auf allen Kanälen zunehmend genervt.“
Im Gegensatz dazu haben durchschnittlich 85 Prozent der
für die Studie angeschriebenen Kunden die zugeschickten
Magazine wenigstens einmal durchgeblättert.
E - MA I L - NEWS L E TT ER HABEN D I E NASE VORNE
Der Trend geht hin zu digitalen und mobilen Lösungen. So lesen
laut einer Studie von Mequoda, einer Digital-Publishing-Agen-
tur aus den USA, rund 10 Prozent aller Tablet-Besitzer täglich
digitale Magazine, pro Monat sind es sogar 40 Prozent. Tendenz
steigend. Wenn es um den Einsatz digitaler Medien im Rahmen
der Unternehmenskommunikation geht, dann hat zwar immer
noch der E-Mail-Newsletter die Nase vorne, digitale Magazine
verzeichnen aber ein Plus von 6 Prozent, Apps sogar eine Stei-
gerung von 11 Prozent, so die Zahlen der Basisstudie 2014 des
Forums Corporate Publishing.
J E T Z T K A N N M A N
I H R M A G A Z I N R I E C H E N
Auf verstärkte Markenerfahrung durch
bestimmte Gerüche setzen mittlerweile
viele Unternehmen. Singapore Airlines
verwendet beispielsweise einen Geruch
mit der Bezeichnung Stefan Floridian
Waters: Dieser Geruch findet sich im
Parfum der Flugbegleiter, in den Handtü-
chern und der gesamten Flugzeugkabine
wieder. Auch im Printbereich ist der Ein-
satz von Düften möglich: Zum WM-Auf-
takt in Südafrika 2010 roch die Titelseite
der Oberhessischen Presse nach Gras.
Wie wäre es also mit Duftfarbe in der
nächsten Kundenzeitung?
W E LT G R Ö S S T E
V I D E O L E I NWA N D
I N N E W Y O R K
New York, die Stadt der Super-
lative, hat nun auch die größte
und teuerste Videoleinwand
der Welt: Sie befindet sich
am Times Square. 24 Millio-
nen LED-Pixel verhelfen der
Leinwand mit einer Fläche von
mehr als 2.300 Quadratmetern
zu einer höheren Auflösung
als der beste und höchstauflö-
sende Fernseher. Die Dar-
stellungen sind damit sowohl
von der Ferne als auch in
direkter Nähe gut erkennbar.
Die Leinwand ist mehr als acht
Stockwerke hoch und über
100 Meter breit. Google nutzte
die XXL-Leinwand bereits für
seine Werbebanner und -filme.




