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Auswahl, doch vor allem der Blick auf Ihre Zielgruppe und
auf welchen Kanälen diese umtriebig ist, sorgt für markante
Klarheit“, sagt Harald Kopeter, Geschäftsführer der Grazer
Agentur fresh content.
3 . ) WA S ?
Mitarbeiter-Blog, Newsletter, App, Facebook, Kundenmaga-
zin Print, Mitarbeitermagazin online, Videos, Audios … Muss
man denn auf allen Hochzeiten tanzen und massenhaft
investieren? Nein! Sogar ein jugendliches Publikum darf
man in puncto Technikaffinität nicht überschätzen, weiß der
Projektleiter der steirischen checkit.card (siehe Beispiel Seite
14), der Mut zur klugen Lücke macht. Wer seine Ressourcen
gut einteilen muss, kann sparen, wenn er genau hinschaut,
was wirklich „ankommt“. Sogar im gehypten Social Media.
4 . ) W I E ?
Crossmedia ist kein Thema für eine einzelne Abteilung,
sondern ein Team-Auftrag, der viele Gehirne anzapft. Das
ergibt ein vielfältiges Bild an Möglichkeiten, doch es braucht
jemanden, der in der Lage ist, mit verschiedenen Abteilun-
gen zu kommunizieren und mehrere Menschen für Cross-
media ins Boot zu holen. Wenn eine Krankenkasse (siehe
Beispiel Seite 16) einen Blog für junge Menschen anbietet,
dann wird dieser von jungen Mitarbeiterinnen und Mitar-
beitern geschrieben. Die muss man aber erst einmal dafür
begeistern. „Der Aufwand, crossmedial zu denken und zu
handeln, ist sehr groß“, urteilen die Buchautoren Markus
Behmer und Holger Müller („Innovation in den Medien“,
Verlag MedienCampus Bayern e. V.), doch ist es „zwingend
erforderlich“. Technisch ist das Ausspielen von Inhalten auf
verschiedenen Plattformen kein Problem. Anbieter wie vjoon
haben ausgereifte Lösungen, die den Workflow unterstüt-
zen und die Anpassung für verschiedene Plattformen ohne
großen Aufwand ermöglichen.
S O B U N T
K A N N C S R S E I N
„Wir wollen Geschichten erzählen und Emoti-
onen wecken.“ Das war die Vorgabe von MAM
Babyartikel an Egger & Lerch – aber nicht für ein
klassisches Magazin, sondern für den CSR-Re-
port. Gar nicht so einfach, denn so ein CSR-Re-
port hat viele formale Vorgaben. Die Lösung:
eine Multimedia-Strategie. Die Printversion lebt
vom Storytelling. Der 48-Seiter spricht auf unter-
haltsame Weise hauptsächlich die Stakeholder-
gruppe „Eltern“ an. Einer größeren Zielgruppe
zugänglich ist die ebenfalls zweisprachige
Webversion, die erweiterte Inhalte und mehr
Fotos bietet. Animierte Infografiken transpor-
tieren hier Fakten auf unterhaltsame Weise.
Die echten Hardfacts und Formalismen, die ein
CSR-Bericht braucht, können als PDF herunter-
geladen werden. Dieses ist durchsuchbar und
übersichtlich strukturiert, damit Journalisten,
CSR-Fachleute und andere Interessierte die
jeweils gewünschten Inhalte sofort finden. Ein
besonderes Extra ist das Poster für den Point of
Sale, für Arztpraxen und Geburtenstationen. Es
gibt auf spielerische Weise eine Übersicht über
die wichtigsten CSR-Themen bei MAM.
F A C T S :
CSR-Report
Crossmediale Umsetzung: Printmagazin,
spezielle zweisprachige Web-Version,
PDF mit Hardfacts, Poster für den Point of Sale
Kunde: MAM Babyartikel
Auflage Report: 1.000, in deutscher und
englischer Sprache
Konzeption und Umsetzung: Egger & Lerch
der Entwicklung der Produkte
über deren Herstellung,
den Transport und die Verwendung
bis hin zur Entsorgung.
Wir arbeiten für Babys
WieeinMAM-Produktentsteht
Nachhaltigkeitsbericht2013/2014
zieht sich beiMAM von
Ökologische und soziale Verantwortung
MAM_CSR_Report_Magazin_152.indd 1
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