Background Image
Previous Page  50 / 54 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 50 / 54 Next Page
Page Background

48

F O R U M C O R P O R AT E P U B L I S H I N G

C O R P O R AT E

P U B L I S H I N G : E I N E

G E S C H I C H T E

i

Wenn alljährlich die „Best-of-Corporate-

Publishing“-Awards ausgeschrieben

werden, rittern mehr als 700 digitale

und gedruckte Publikationen um die

Ehre, zu den besten Unternehmens-

medien Europas zu gehören. Aus der

grassierenden Award-Flut sticht diese

Auszeichnung vor allem durch das auf-

wändige Jurierungsverfahren hervor:

Mehr als 100 unabhängige Experten

begutachten während drei Tagen die

Einreichungen.

Dieser Aufwand ist charakteristisch für

den Veranstalter des größten Bran-

chenwettbewerbs des Kontinents, das

Forum Corporate Publishing (FCP). In

diesem Verband sind mehr als 100

CP-Dienstleister aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz organisiert.

„Wir sehen uns als Qualitätstreiber“,

erklärt FCP-Geschäftsführer Michael

Höflich, „und daher legen wir auch

beim BCP größten Wert darauf, dass

nicht nur oberflächlich bewertet wird.“

A U S G E WÄ H LT E M I T G L I E D E R

Der begehrte Award ist wohl die wich-

tigste Aktivität des FCP, um die Quali-

tätslatte in der Branche laufend nach

oben zu hieven – aber nicht die einzige.

Strenge Maßstäbe gelten bereits bei

der Aufnahme neuer Mitglieder. „Nur

Agenturen und Verlage, die ihr Ge-

schäft mit der Produktion journalistisch

anspruchsvoller Unternehmensmedien

machen, können FCP-Mitglied werden“,

erklärt Christine Starmühler, Vorstand

des FCP Österreich, „potenzielle Auf-

traggeber haben also die Gewissheit,

dass sie auf kompetente Partner sto-

ßen, wenn sie mit einem FCP-Mitglied

zusammenarbeiten.“

Um die steigenden Ansprüche der

Kunden abzudecken, können die

Treiber der Qualität

Viele Unternehmensmedien kommen heute professioneller daher als so manches

Kioskmagazin. Das liegt an den steigenden Ansprüchen der Auftraggeber,

aber auch am gesunden Wettbewerb unter den Dienstleistern – und einem

Branchenverband, der diesen fördert.

Von Klaus Lerch

Straße der Sieger: Die

ausgewählten Gewinner

des CP-Awards

W I E A U S E I N E M K U N S T WO R T

E I N E

B R A N C H E WU R D E

Als das „Forum Corporate Publishing“

vor 15 Jahren gegründet wurde, gab

es in Deutschland, Österreich und der

Schweiz noch kaum Spezialisten für

Unternehmenspublikationen – und

schon gar kein knackiges Buzzword für

das, was diese Agenturen und Verlage

so trieben.

Kein Problem für Manfred Hasenbeck,

den charismatischen Initiator des FCP:

In Anlehnung an „Corporate Design“

entwickelte er den Begriff „Corporate

Publishing“ (CP). Vor 15 Jahren ging es

vor allem um Printmedien für Unter-

nehmen. Die spielen noch immer eine

bedeutende Rolle, aber die CP-Dienst-

leister haben heute wesentlich mehr

zu bieten. Das FCP definiert Corporate

Publishing als „Unternehmens-, Mar-

keting- und Vertriebskommunikation

mit relevanten redaktionellen Inhalten“.

Stand früher die reine Kundenbindung

im Vordergrund, spricht CP heute auch

potenzielle Neukunden und Mitarbeiter

von Unternehmen an – und das selbst-

verständlich crossmedial.

FCP-Mitglieder auch auf ein breites

Seminarprogramm zurückgreifen. Tou-

ren zu CP-Kollegen im Ausland geben

frühzeitig Hinweise auf neue Trends,

regelmäßige Studien zum CP-Markt

liefern die Basis für strategische Ent-

scheidungen.

B L I C K E Ü B E R D I E G R E N Z E N

In Deutschland sind so gut wie alle

wichtigen CP-Anbieter im FCP organi-

siert, darunter etwa KircherBurkhardt

sowie die CP-Töchter von Burda,

Gruner & Jahr, Handelsblatt, Hoffmann

& Campe und ZEIT. In Österreich sind

derzeit neun Agenturen und Verlage

dabei (siehe Seite 2/3). Sie werden

von Christine Starmühler im Vorstand

vertreten. „Sich mit Kollegen aus den

Nachbarländern auszutauschen, ist

sehr befruchtend“, freut sich Starmüh-

ler, „so können die FCP-Mitglieder ihre

Kunden zu Hause immer wieder mit

neuen Ideen überraschen.“ ¶

www.forum-corporate-publishing.de www.bcp-award.com