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N P O M A G A Z I N E

T I P P S F Ü R G E S U N D H E I T U N D

WO H L B E F I N D E N

Der Rettungsdienst SMD – Sozialmedi-

zinischer Dienst Österreich – informiert

seine Mitglieder zweimal im Jahr mit

neues

leben – Das Magazin für Gesundheit und

Lebensfreude

. Konzipiert als Mitglieder-

zeitschrift, aber auch als Mittel, um neue

Mitglieder und Förderer zu werben, sind die

Schwerpunkte des Magazins die Gesundheit

und Themen rund um die Arbeit des SMD.

In der von Albatros Media produzierten

Zeitschrift werden die vielen Kleinigkeiten,

die das Wohlbefinden positiv oder negativ

beeinflussen können, zum Thema gemacht.

So werden in Geschichten über Ernährung,

Bewegung, Lebensweise und auch zu

aktuellen SMD-Themen wie der mobilen

Pflege renommierte Experten befragt, die

praktische Tipps geben. „Der Leser soll aus

jedem Artikel einen Nutzen für sein persön-

liches Wohlbefinden ziehen können“, sagt

Albatros-Geschäftsführer Peter Morawetz.

Die regelmäßige Information dient auch

der Mitgliederbindung. Berichte über die

Einsätze und Leistungen des SMD halten

zudem die Förderer am Laufenden.

F A C T S :

Kunde: Sozialmedizinischer

Dienst Österreich

Auflage: 50.000

Erscheinung: 2 Mal jährlich

Konzeption und Umsetzung: Albatros Media

16: Gesundheit

Ungetrübter Badespaß

in und umWien

22: SMD

Palliativstation:

Mehr als nur ein Ort

zum Sterben

26: Service

Der SMD unterstützt bei

jeder Veranstaltung

SüSSe verSuchunG

06: So Gefährlich iSt zucker

P.b.b. Gz: 05z036403M

SMD - SozialMedizinischer Dienst,

Steinergasse 36a, 1230Wien

Adressänderungen bitte unter Tel. 01/317 03 00 bekannt geben.

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neues leben

1/15

April

Sozial MediziniScher dienSt

DAs MAgAzin für gesunDheit unD LebensfreuDe

neues leben

I

01/2015

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ernährung

neues leben

I

01/2015

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ernährung

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Fotos: JeanetteMarek, Jiri Hera,marylooo/fotolia.com

In den vergangenen Jahr-

zehnten ist unser Zucker-

konsum drastisch gestiegen.

Doch zum Glück steigt das

Bewusstsein der Gefahr

durch das Süßungsmittel

immermehr.

Zucker in seiner

unterschiedlichen

Form ist ein rascher

Energielieferant

D

i

e

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ü

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V

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r

s

u

c

hung

E

r macht schlaff, antriebslos,

müde, depressiv und krank.

Diese und vieleweitere negative

igenschaften werden ihm zugeschrie-

ben: dem Zucker. Und doch können

wir scheinbar nicht ohne ihn.Wer es

selbst schon einmal ausprobiert hat,

der weiß, auf Zucker zu verzichten ist

gar nicht so einfach. Spätestens nach

ein paar Tagen der Abstinenz wird das

Verlangen nach einer Tafel Schokolade

oder einem StückKuchen so groß,dass

man nachgibt. Schuld daran ist der so-

genannteBlutzuckerspiegel.

Die Dosismacht das Gift

Ernährungsberaterin NinaWalter klärt

auf: „In fast allen natürlichen Lebens-

mitteln ist eine Zuckerart enthalten.

Die Kohlenhydrate werden, abhängig

von ihrer Länge derMoleküle, in Ein-

fach-, Zweifach- und Mehrfachzucker

unterteilt.“ ImVerdauungstraktwerden

diese mit Hilfe von Enzymen in ihre

Einzelteileaufgespalten,überdieDünn-

darmschleimhaut in die Blutbahnen

aufgenommenund zudenZellen trans-

portiert. Glucose, auch Traubenzucker

genannt, ist der einfachste Zucker, bei

dessenAbbauunterEinfluss von Sauer-

stoff inder ZelleEnergie freiwird.

Kohlenhydrate spielen somit als leicht

verwertbare und bevorzugte Energie-

lieferanten eine wichtige Rolle in der

ErnährungdesMenschen. Indenmeis-

ten Körperzellen können zur Energie-

gewinnung neben Zucker auch Fette

verwendetwerden, aber es gibtOrgane

wie das Gehirn, die Fortpflanzungsor-

ganeunddie rotenBlutkörperchen,die

ausschließlich Glucose benötigen.

„Um einen konstanten Blutzu-

ckerspiegel zu gewährleisten,

bewirkt die Bauchspeichel-

drüse die Ausschüttung

von Insulin, einem Ei-

weißhormon, das dafür

sorgt, dass nach Aufnah-

me von zuckerhaltigen

Nahrungsmitteln genug

Glucose indieKörperzel-

len aufgenommen wird,“

soWalterweiter.

Dabei ist aber die richtige

Dosis entscheidend. Laut be-

stimmten Referenzwerten sollte

die Zuckeraufnahme zehn Pro-

zent der Gesamtenergiezufuhr nicht

überschreiten. Bei einer täglichen

Kalorienzufuhr von 2.000 Kilokalo-

rien entspricht das einer Menge von

50Gramm.Walter: „Aktuellwarnt die

Weltgesundheitsorganisation vor ver-

steckten Zuckerquellen und hat eine

Leitlinie festgesetzt, die ein Herabset-

zen des Grenzwertes um die Hälfte

vorsieht.“ Laut Walter bedeutet dies,

dass ein Erwachsener nicht mehr als

25Gramm ZuckerproTag zu sichneh-

men sollte.

für weitere Spenden. „Die neue Generation von Spendern ist

sprunghafter und kritischer und erwartet Transparenz und

Professionalität“, sagt Andrea Höbarth von der CP-Agentur

Egger & Lerch.

WÜ R D E V O L L & P O S I T I V

Optimal sichtbar werden die Leistungen der NPOs, wenn

das Erscheinungsbild der Publikationen passt. Es zählt nur

Qualität; billig und schlecht hat keine Chance, wie die Erfah-

rung zeigt. Auch NPOs müssen ihr Profil und ihre Leistungen

klar definieren; nur dann kann man ihre Botschaften erfolg-

reich in einem Magazin transportieren. Eine starke Marke ist

für NPOs besonders wichtig: Viele Organisationen mit teils

ähnlichen Angeboten wollen auf sich aufmerksam machen.

Doch Vorsicht: Die Darstellung von Menschen in Not

muss würdevoll und positiv bleiben. Kitsch, Katastrophen-

Voyeurismus und Schockbilder haben in professionell auf-

bereiteten Storys nichts verloren. Trotzdem sollen, ja müssen

Emotionen geweckt werden. Genau diese Gratwanderung

ist mit Unterstützung von Profis zu schaffen.

M I T L E B E N M I T M E N S C H E N

Günther Lutschinger weiß, welche Inhalte funktionieren:

„Für Projektvorstellungen sind Magazine der optimale

Kommunikationskanal.“ Das Thema Spendenakquisition ist

nachrangig, in erster Linie sollen transparent Informationen

vermittelt werden. Am besten via Storytelling, denn: Men-

schen machen eine Organisation aus – sie geben ihr ein

Gesicht. Eine nachhaltig positive Wirkung entsteht, wenn

Geschichten aus der Praxis der NPOs erzählt werden.

In Zeiten von Newsletters, Facebook und Blogs ergänzt das

Printmagazin die Online-Kanäle. Wo Mailings knackig Fakten

liefern, versorgen Magazine die Leser mit den dazugehörigen

Hintergrundstorys. Auch wenn älteren Lesern das Hapti-

sche wichtiger sein mag als jüngeren, so funktioniert das

„Mitleben“ generell am besten dort, wo packende Fotos gut

zur Geltung kommen – und das ist nach wie vor in einem

Magazin der Fall. Dabei darf es ruhig hochwertig zugehen:

„Keine Organisation stellt sich mehr selbst als arm dar“,

weiß Günther Lutschinger. Wo früher stolz graues Recycling-

Papier verwendet wurde, um ökologisches Bewusstsein oder

Sparsamkeit zu demonstrieren, kommt heute keiner mehr

um ein qualitativ hochwertiges Erscheinungsbild herum.

Hier benötigen die Organisationen noch mehr Beratung von

Seiten der Agenturen, betont der Geschäftsführer des Fund-

raising Verbandes. „Die Auswahl des richtigen Papiers oder

Druckverfahrens ist für Laien schwer zu treffen.“

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