9
KO MM U N I K AT I O N
investierten deutschsprachige Unternehmen im vergangenen Jahr in Content
Marketing – ein Plus von knapp 19 Prozent gegenüber 2014. Davon entfallen
3,8 Milliarden Euro auf den Digitalbereich, 3,1 Milliarden auf Print-Produkte.
Milliarden Euro
Das Schweizer
Marktforschungs-
und Marketing
beratungs-Institut
zehnvier erhebt
jährlich für das
Content Marketing
Forum Stellenwert
und Perspektiven
von inhaltsgetrie-
bener Kommunika-
tion. Die Ergebnis-
se dieser Studie
basieren auf 322
Einzelinterviews
mit Führungskräf-
ten und Content-
Marketing-Verant-
wortlichen von
Unternehmen mit
mindestens 250
Mitarbeitern im
DACH-Raum. Die
Interviews wurden
im April und Mai
2016 geführt.
M E T H O D I K
D E R S T U D I E
i
der befragten Marketingverantwortlichen sind
überzeugt, dass Content Promotion, also das
gezielte Bekanntmachen der eigenen Inhalte,
entscheidend ist für den Erfolg des gesamten
Content Marketings. Am häufigsten genutzt
für Content Promotion werden Social-Media-
Werbung, PR und Suchmaschinenwerbung.
64%
haben beim Ranking der beliebtesten
Social-Media-Plattformen für
inhaltsgetriebene Kommunikation die
größten Sprünge nach oben gemacht
und rangieren jetzt auf Rang 2 und 3
hinter Facebook. Auf Platz 4 abgerutscht
ist Twitter, dahinter liegen LinkedIn und
Google+.
Y O U T U B E
U N D X I N G
der Befragten sind
überzeugt, dass Content
Marketing auf der Agenda
der Unternehmen weiter
nach oben rückt – es wird
Thema auf Vorstandsebene.
Erwartet wird ebenfalls eine
Steigerung der Budgets
für inhaltsgetriebene
Kommunikation.
7 von10
Euro beträgt bei
österreichischen
Unternehmen das
durchschnittliche
Budget für Content
Marketing.
460.000
Z U 7 3 %
stammen die
zusätzlichen Investitionen
für das Content Marketing
aus Umschichtungen von
anderen Etats, vor allem von
der klassischen Werbung. Bei
immerhin 27 Prozent wurde
das Budget aufgestockt, um
Mittel für Content Marketing
zu haben.
6,9
4 5 %
der Unterneh-
men verfügen über eine
definierte Strategie für
Content Marketing. Das ist
die erfreuliche Nachricht.
Weniger erfreulich: 55
Prozent haben keine ent-
sprechende Strategie.




